Du sollst nicht töten oder wie ist das mit dem Recht auf Abtreibung

Jesus nahm bekanntlich keinen Yota von den überlieferten Gesetzen Gottes zurück.

Eines davon lautet im Urtext

„Du sollst nicht töten“

(Von dem später verfälschten „du sollst nicht   morden “ war keine Rede)

Wenn wir aber nicht töten sollen, so ist diese Aussage meines Erachtens klar und deutlich.

Weder erlaubt uns das Gesetz eine Tötung von Menschen noch von Tieren.

Und letztlich erlaubt es uns auch nicht die Tötung von Föten, welche juristisch betrachtet eben noch keine Menschen sind.

Viele Jahre habe ich dieses Gesetz zwar strikt eingehalten, dennoch aber in der Gesellschaft immer wieder Verständnis gezeigt, das es Gründe für eine Abtreibung geben mag. Ob mir plakativ die „Schwangerschaft durch Vergewaltigung“ einfiel, die Erschwernis,  dass eine 13 jährige bereits Mutter werden sollte oder einige andere Gründe mehr.

Auch der Slogan „mein Bauch gehört mir“ wuchs quasi zum selben Zeitgeist auf wie ich selber mich zum Mann entwickelte.

Gehört der Bauch aber wirklich „ihr“ oder bedeutet Abtreibung nicht in Wirklichkeit einen Schritt zurück in die Zeit des Mordens, Raubens und der Völlerei?

Ist es in den Augen Gottes wirklich ein Unterschied, ob wir einen Menschen oder Nutztier töten oder eben ein Ungeborenes, was faktisch da juristisch (in den Augen der Menschen) noch kein Mensch ist.

Du sollst nicht töten… ist doch eindeutig.

Ungeborene nehmen bereits in dem Bauch ihrer Mutter vieles wahr, was etliche wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen haben.

Damit ist nicht nur der Herzschlag ihrer Mutter gemeint, ihre Angst oder Freude. Sondern ganz konkret auch die Stimmen des Vaters oder möglicher Geschwister. Ungeborene können Musik unterscheiden und reagieren entsprechend mit ihrem Herzschlag. Viele weitere Dinge wären hierbei aufzuzählen.

Ähnliches wurde im Übrigen auch bei unseren nichtmenschlichen Erdlingen nachgewiesen.

Vielleicht mag die Beschreibung eines Ungeborenen aus meiner Sicht die Weisheit Jesu klarer werden lassen.

„Jetzt liege ich hier, warm und behütet in dem Bauch meiner Mutter. Es wird noch dauern, bis ich gross genug bin, um aus ihr hinaus zu treten und in die Welt hinein. Die Welt macht mir noch Angst, aber dennoch habe ich mich entschieden auf die Erde zu kommen, um eine Aufgabe zu erfüllen.

Meine Aufgabe.

Meine Mutter versorgt mich nun mit Nährstoffen, damit ich stark genug für meine Aufgabe werden kann. Auch wenn ich schon spüren kann, dass meine Mutter Sorgen hat und mein Vater immer wieder  laut auf sie einspricht, bemühe ich mich schon sehr zu wachsen und stark zu werden. Stark genug, um meiner Mutter meine Liebe dann schenken zu können und ihr zu danken, dass sie mir trotz möglicher Imponderabilien den Weg zur Erde bereitete. 

Ich möchte auch stark genug sein, um mitunter schwach sein zu dürfen. Beispielsweise wenn meine Mutter und ich uns später mal in den Armen legen werden um auch gemeinsam weinen zu können.

Weinen tötet nicht, sondern erleichtert. Die Tränen schmecken dabei ähnlich wie das Fruchtwasser, was mich jetzt schützt.

Ich freue mich auf meine Aufgabe, auf meine Mutter, die ich ehren möchte und natürlich auch auf das Leben dieser Erde allgemein. Ich kann es kaum erwarten, bald den Duft der Gräser einatmen zu dürfen und dem zarten Plätschern des Quells lauschen zu dürfen…“ 

Wie mögen die sehnsuchtsvollen Gedanken des noch Ungeborenen sich wandeln in dem Moment, wenn die Injektion mit dem Gift gesetzt wird und der eigene Mutterleib beginnen mag, das dem Leben zugewandte Kind abzustossen?

(Analog der Schlachter, welcher  die nur mangelnd betäubte Kuh aufschlitzt und ihr lebendes Kalb achtlos wie Müll zu Boden gleiten lässt. Etliche Milchbauern liefern trotz Verbot bewußt trächtige Kühe zum Schlachthof, um das Schlachtgewicht zu erhöhen.)

(Eine Kuh vom „berühmten“ Bauern um der Ecke, von wo eigenen Angaben zu folgend ja mindestens 98 % der Omnivoren ihre Leichenteile beziehen. Auch dieser Erdling starb unter Tränen und absolutem Entsetzen. Oder wie der von mir geschätzte Hagen Rether als Denkanstoss gab: „weil es ja so lecker ist“)

Aber wieder zurück zur Abtreibung.

 Welche seelischen Leiden wird dies sowohl für das Kind im JETZT wie auch für seine Mutter im Irgendwann auslösen?

Auch die Mutter, welches im JETZT oftmals ohne grössere Gewissenspein ihr Kind abtreibt, dazu mit motiviert mitunter durch den Vater, wird früher oder später im Leben dieses eigene Seelenproblem lösen müssen.

„Denn was ihr säht, werdet ihr ernten“

Heute bin ich überzeugt, dass sowohl die abtreibende  (tötende) Mutter, wie der Vater oder auch Verwandte,  welche möglicherweise das Geld für diesen EINGRIFF geben, das Gesetz  „du sollst nicht töten“ nicht verinnerlichert haben sondern sich im falschen Verständnis der Gesellschaft sicher wähnen.

Die Seele jedes Ungeborenen wird sie daran erinnern. Früher oder später. Und bei mittlerweile hunderte Millionen zählenden Abtreibungen, also Ermorderungen von Babys und zig Milliarden Ermordungen von Earthlings , wird dies wie kaum andere Zeitgeistrechte das Wesen unserer Menschheit binnen zweier Generationen nachhaltig verändern. 

Dabei nicht einmal thematisiert, dass die von Clinton geförderte weltweit grösste Abtreibungsfirma pp nicht nur durch das Töten der Föten verdient, sondern zusätzlich die Leichenteile der Babys bis vor Kurzem  an Pharma- und Kosmetikbranche verkaufte, um nochmals abzukassieren. Ihr deutscher Ableger arbeitet zynischerweise unter dem Begriff „pro familia“ 

(Quelle/Bildzitat: katholisches.info)

Auch wenn das Papstum meinem Verständnis nach n i c h t durch Jesu eingesetzt wurde (Weder Paulus noch Petrus noch irgend ein anderer Christ wussten während der ersten 200 Jahren Kirchengeschichte was davon), so stimme ich den o.a. Worten Benedikts des XVIII, welche er zum Weltfriedentag 2013 äusserte, unbedingt zu.

Es braucht meines Erachtens weder Kirche noch unbedinger Empathie (welche aber wünschenswert wäre), um die Klarheit Gottes Gesetzes verstehen zu können.

Du sollst nicht töten. 

Weder Ausnahmen noch Schlupflöcher. Klar und eindeutig. Und natürlich gilt dies  für a l l e Earthlings.

Punkt